Musik als Argument spätantiker Kirchenväter: Untersuchungen zu Laktanz, Euseb, Chrysostomos und Augustinus

Musik als Argument spätantiker Kirchenväter: Untersuchungen zu Laktanz, Euseb, Chrysostomos und Augustinus

Author
Jutta Günther
Publisher
Harrassowitz Verlag
Language
German
Year
2019
Page
383
ISBN
3447111992,9783447111997
File Type
pdf
File Size
4.7 MiB

English Summary: Music plays an essential role in people's lives in both the Pagan and Christian antiquities. As a profoundly sensual art, it has a reputation not only as a pleasure, but also as a danger to the soul. Plato had discussed these opposites extensively, and even in the early Christian church music became the focus of far-reaching discussions. In her study, Jutta Gunther evaluates all the writings by four authoritative authors from the late third and fourth centuries who deal with the subject of music: Eusebius of Caesarea (339/340), Lakanz (325) and the two church fathers John Chrysostom, (407) and Augustine of Hippo (430). The young Christian church, still under construction, enthusiastically discusses the pros and cons of music in a cultural-cultic framework and demonstrates a pioneering and identity-creating approach, without which the history of the music of the West would have taken a significantly different path. German Description: Musik spielt sowohl in der paganen als auch in christlichen Antike eine wesentliche Rolle im Leben der Menschen. Als zutiefst sinnliche Kunst steht sie im Ruf, nicht nur einen Genuss, sondern gleichermassen eine Gefahr fur die Seele darzustellen. Schon Platon diskutiert diese Gegensatze ausgiebig und auch in der fruhen christlichen Kirche gelangt die Musik in den Fokus folgenreicher Diskussionen: Darf und soll der Mensch musizieren und seine Stimme im Gesang zu einem Gott erheben? Welche Art von Musik lasst sich moralisch vertreten und kann zu einem Argument fur den rechten Glauben und die richtige Lebensfuhrung werden? Wie werden die Instrumente der christlichen Schriften, die zugleich die Musik der paganen Umwelt und der judischen Tradition verkorpern, in den Diskurs integriert? Jutta Gunther wertet in ihrer Studie samtliche Schriftstellen von vier massgeblichen Autoren aus dem spaten dritten und aus dem vierten Jahrhundert aus, die sich mit dem Gegenstand der Musik beschaftigen: Lakanz (325), Euseb von Caesarea (339/340) und die beiden Kirchenvater Johannes Chrysostomos (407) und Aurelius Augustinus (430). Die junge, sich im Aufbau befindliche christliche Kirche diskutiert voller Eifer das Fur und Wider von Musik im kulturell-kultischen Rahmen, von Gesang innerhalb und ausserhalb der Kirche, von Instrumenten und ihrer Verwendung, und zeigt besonders in den ausgewerteten Schriften einen richtungsweisenden und identitatsstiftenden Umgang mit Musik, ohne den die Geschichte der Musik des Abendlandes wohl einen deutlich anderen Weg genommen hatte.

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